Nachhaltigkeit entdecken und erleben in Straubing
Am Dienstag, den 18.März 2025, besuchten 18 Umwelt- und Energiemanager der 10. und 11. Klassen das Nawareum in Straubing, ein innovatives Museum, das sich mit den Themen Klimawandel, nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien beschäftigt.
Die Exkursion hatte das Ziel, den Schülern ein tieferes Verständnis für ökologische Zusammenhänge und die Bedeutung von nachhaltigem Handeln zu vermitteln.
Ein Museumspädagoge stellte detailreich die Ausstellungen vor, die sich über drei Stockwerke in einem modernen, energieautarken Gebäude erstrecken. Anschaulich zusammengestellt sind die Ursachen des Klimawandels und viele Möglichkeiten diesem entgegenzuwirken. In Straubing, einem Zentrum für nachwachsende Rohstoffe, gibt es daher eine begehbare Pflanzenzelle, in der anschaulich die Umwandlung des Sonnenlichts in chemische Energie wahrgenommen werden kann. Ein riesiges Herbarium stellt wichtige Energiepflanzen vor. Auch ein Fahrradreifen aus Löwenzahnmilch, anstelle von Kautschuk, sowie einen Fahrradrahmen aus Holz konnten die Schülerinnen und Schüler bestaunen. Aktiver Einsatz an handbetriebenen Wasserpumpen war gefragt, als der Wasserkreislauf vom Regen über Flusskraftwerke zur Energieumwandlung gezeigt wurde. Ein muskelbetriebener Windgenerator brachte Windrotoren zum Drehen.
Die Funktion einer Wärmepumpe mit Handkurbel konnte mit den Händen erfahren werden, eine Kupferwendel kühlte sich ab und die andere heizte sich spürbar auf.
Danach versuchten drei Schüler mit Kurbelgeneratoren einen Liter Wasser zu erhitzen und kamen in kurzer Zeit ins Schwitzen, während sich das Wasser nur um wenige Grade erwärmte.
Einig war sich die Gruppe, dass zu wenig Zeit blieb an diesem Vormittag, um die vielen interaktiven Experimente in aller Ruhe auszuprobieren. Ein weiterer Besuch wird nötig sein.
Die Exkursion ins Nawareum war nicht nur informativ, sondern auch inspirierend. Die Schülerinnen und Schüler kehrten mit neuen Erkenntnissen und einem gestärkten Bewusstsein für die Bedeutung von Nachhaltigkeit in ihre Schule zurück.
Andreas Schnellbögl und Roswitha Bauer
