Im Rahmen des Tages der offenen Baustelle im Rathaus Neutraubling am Samstag 10.10. präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Kunst-Oberstufe des Gymnasiums Neutraubling kreative architektonische Entwürfe für ihre Stadt.
Im Projekt „Meet in Neutraubling“ unter der Leitung von Anna Graf suchten die Schülerinnen und Schüler nach einer Antwort darauf, wie ein Ort entstehen kann, an dem Menschen unterschiedlicher Herkunft, Ethnie, Religion und Generation selbstverständlich zusammenkommen. Ihre Entwürfe zeigen einen Pavillon, der Schutz bietet, zugleich offen bleibt und als Treffpunkt für etwa 20 Menschen – mitten in der Stadt und bei Wind und Wetter nutzbar – dient. Dabei soll der Pavillon nicht wie ein abgeschlossener Innenraum wirken, sondern durch Ausblicke ins Freie die Umgebung einbinden, sodass man „draußen, obwohl man drinnen ist“.
Unter der Leitung von Lorenz Schreiner erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler unter dem Leitgedanken „Räume der Ruhe und Entschleunigung“ eigenständige Entwürfe für das Stadtzentrum von Neutraubling, die als freistehende Architekturskulpturen meditative Zonen des Innehaltens im urbanen Raum schaffen sollen. Inspiriert von den sinnesorientierten architektonischen Positionen Peter Zumthors machen die präsentierten Weißmodelle diesen Prozess in puristischer Form sichtbar und laden – reduziert auf Volumen, Raumabfolgen und Lichtführung – dazu ein, über neue Dimensionen von Aufenthaltsqualität nachzudenken.
Als drittes Projekt zeigte das Kunst-Leistungsfach einzelne Werke ihrer Ausstellung „New Newtraubling“, die bereits im Sommer im Kulturhaus Neutraubling zu sehen waren und nun erneut Impulse für eine zukunftsfähige Stadtgestaltung gaben.



